Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

16.2.10

Das Nichts spüren ...

Hologramme zum Anfassen ... beinahe.


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18.10.09

food, shelter, transportation, and security

Was ist wichtig, wenn der Staat zusammenbricht? In Russland ist genau das geschehen. Dmitri Orlov befürchtet genau das gleiche für die USA und gibt im Rahmen seines Long Now Vortrags ein paar Überlebenstipps, die "Social Collapse Best Practices".

Er beschreibt wie das russische Volk die größte Krise gemeistert hat. Für ihn gibt es genau vier Bereiche, die überlebenswichtig sind und in denen man Vorbereitungen treffen sollte:
  1. Nahrung
  2. Ein Dach über dem Kopf
  3. Transportmöglichkeiten
  4. Sicherheit
Auch wenn man nicht daran glaubt, dass bald alles den Bach runter geht, sind seine Erkenntnisse wertvoll.

Link:
>> Podcast: Dmitri Orlov "Social Collapse Best Practices"

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17.10.09

Wir essen Öl

Wieder einmal ein hörenswerter Podcast aus der Long Now Seminar Serie: Michael Pollan, "Deep Agriculture".

Mit Blick auf die amerikanischen Landwirte beschreibt er eine unglaubliche Leistung: Jeder Bauer produziert Nahrung für 150 Menschen. Allerdings stellt er fest: "right now, farming is sick". Konkret meint er damit die Tatsache, dass durchschnittlich 10 Kalorien an Energie verbraucht werden, um 1 Kalorie Nahrung herzustellen - bei Fleisch sind es sogar 55 Kalorien. Diese unglaubliche Energieverschwendung wird vor allem deshalb möglich, weil Öl so billig ist. Praktisch essen wir Öl.
Cheap oil and farm policies subsidize the 5 main crops (and only those crops), upon which the rest of our cheap food system is based. These main crops are planted as monocultures, which require cheap pesticides and fertilizers and produce wastes that are all problems in themselves.
Michael Pollan macht eine Reihe von Vorschlägen, wie die Landwirtschaft für den Einzelnen wieder lohnender wird, für die Umwelt verträglicher und die Erzeugnisse für uns alle gesünder. Seine Zielrichtung: Weniger Monokultur, mehr staatliches Eingreifen, mehr Bauern. Schließlich geht es um unser wichtigstes Bedürfnis: Gute Nahrung.

Link:
>> Podcast: Michael Pollan, "Deep Agriculture"

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17.10.08

Lösen Atomkraftwerke unsere Umweltprobleme?

Natürlich nicht, aber Atomkraftwerke werden (wieder) als sichere und umweltfreundliche Stromquelle diskutiert. Peter Schwartz argumentiert (text, mp3) ziemlich schlüssig für diese These, vor allem, weil er daran glaubt, dass die aktuelle und mehr noch die zukünftige Technik alle Probleme und Kritikpunkte der Vergangenheit beseitigen. Das hat meine Meinung zu dem Thema deutlich beeinflusst.

In einem ebenfalls längeren Podcast des BR wurden aktuelle Argumente pro Atomkraft einzeln bewertet und teilweise widerlegt. Sehr interessant. Ebenfalls wichtig für meine Meinungsbildung.

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8.9.08

Chinglish

Nach Denglisch und Spanglish kommt nun Chinglish auf die Amerikaner zu und letztlich wohl auch irgendwann auf uns, denn schon heute sprechen mehr Chinesisch Englisch als Amerikaner.

Dear Amber - Chinglish in Reverse

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8.8.08

Zum Gruseln: Boston Dynamics' Big Dog

Ich glaube, es war Paul Saffo, der sagte, die nächsten 15 Jahre werden von der breiten Einführung von Robotern geprägt werden. So wie die 1980er von der Einführung billiger Laser profitierten und darauf folgend CD-Spieler und DVD billige wurden, so würden die kommenden Jahre von der aktuellen Entwicklung billiger Rechner und Sensoren profitieren

Auch wenn er als Beispiel selbständige Staubsauger und selbstfahrende Autos nannte, so lässt es mich schon schauern, wenn man sieht, wie weit die Entwicklung von "richtigen" Robotern (mit Beinen) heute schon ist:



http://www.bostondynamics.com/content/sec.php?section=BigDog

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18.3.08

Was kann ich als Einzelner schon ausrichten?

Wenn es einem mehr um die Sache geht und weniger um das eigene Ego, dann bietet dieser Vortrag sicher eine ganze Reihe von Antworten. Er vergleicht die vielen NGO/NPO Initiativen mit dem menschlichen Immunsystem.

Links:
>> Paul Hawken - The New Great Transformation
>> The Wiser Earth Project
>> The Long Now Foundation

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2.3.08

"... die religiös Moderaten sind das eigentliche Problem."

Die meisten Weltreligionen ertragen keine Religion neben sich und sehen Gewalt als probates Mittel die anderen Religionen und deren Anhänger von Planeten zu fegen. So steht es in den heiligen Büchern, so ist es der geschriebene der Wille des jeweiligen Gottes. Die liberalen gesellschaftlichen Errungenschaften der meisten europäischen Gesellschaften (einschließlich der Menschenrechte) sind den wahren Gläubigen ein Dorn im Auge, denn sie sind Ausdruck von Unglaube. Dabei gibt es wohl keine heilige Schrift, die ihre eigene "Interpretation" oder "großzügige Auslegung" explizit zulässt. Auf dem Weg zum Gottestaat ist es daher die heilige Pflicht eines Jeden, die aktuellen Gesellschaftsformen durch die vom jeweiligen Gott vorgegebene Werte, Normen und Gesetze zu ersetzen. In einigen Religionen kann die Erlösung für die Welt erst erfolgen, wenn diese von Ungläubigen befreit ist.

Die größte Gefahr für unser ALLER Leben und Friede geht dabei nicht von den wenigen wahren Gläubigen, den religiösen Eiferern aus. Man erkennt sie, denn sie verstecken sich nicht. Man weiß, was sie vorhaben, denn es steht in ihren Büchern. Die größte Gefahr sind die religiös Moderaten, ...
"... who give cover to the fundamentalists by not challenging them. The moderates say that all is justified because religion gives people meaning in their life."

?I?ve read the books,? Harris said. ?God is not a moderate.?

?We have no reason to expect to survive our religious differences indefinitely. Faith is intrinsically divisive. We have a choice between conversation and war.? It was conversation that ended slavery, not faith. ?Faith is a declaration of immunity to conversation. To make religious war unthinkable, we have to undermine the dogma of faith. The continuance of civilization requires not moderation, but reason.?
Links:
>> Sam Harris - ?The View From The End Of The World? (mp3)
>> FAS: "Mir macht Angst, dass Sie so viel Verständnis haben."

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13.2.08

The problem with the future is the fact that I will die there.

Quelle:
>> The Long Now Foundation Seminar Podcasts

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13.1.08

Ist Monogamie die Ursache allen Übels?

Mehrere Autoren und Autorinnen sehen in der vertraglich geregelten Zweisamkeit (in der Beziehung, im Job, ...) die Ursache für viele Ermüdungserscheinungen in unserer Gesellschaft. In Dave Pollards Blog werden z.B. Laura Kipnis' und Glen Partons Thesen vorgestellt:

Laura Kipnis, despite the title of of her 200-page "polemic", is not Against Love. Rather, she's against the trappings, the rules, the rituals that our culture imposes on love relationships. She goes even further -- she sees marriage, the institution, as every bit as repressive, suffocating and unnatural as our mind-numbing employment in modern hierarchical organizations, and draws strong parallels between the slavery of the workplace and the slavery of the matrimonial home. [...] it's very similar to the argument that Glenn Parton made in his essay posted first on these pages last year entitled "Love Politics". Glenn's argument is that we have become so emotionally numbed by our twin bondage to job and marriage that it has made our hearts cold and hard, uncaring of the plight of our planet and of others, and that this is a direct cause of the destruction of our world. "If I'm miserable, why should I care about anyone else?" Dare to love more than one person, he suggests, and the shackles of this self-imposed imprisonment are broken, and the inrush of emotion will shock us into awareness of, and eagerness to heal, the massive emotional and physical illness of our entire planet.

Links:
>> how to save the world: against love
>> how to save the world: A Case Against Monogamy

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9.9.07

If it doesn't take 50 years it isn't worth doing

Dick Raymond "Petroleum Institute"

Besser vielleicht sogar 200 Jahre. Warum? Weil es das Ego in den Hintergrund stellt und die Sache in den Vordergrund.

Diese und andere große Gedanken und Einsichten ...

hier:
>> Peter Schwarz - The Art of The Really Long Term View
>> The Long Now Foundation

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