Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

9.2.10

Meine Daten kriegt ihr nicht

Johannes Caspar, der Hamburgische Datenschutzbeauftragte, ist deshalb in Sorge. Er fürchtet, dass die Schüler die Risiken der "digitalisierten und vernetzten Gesellschaft" nicht mehr bewältigen können, wenn sie nicht das technische und soziale Verständnis dafür erhielten. Deshalb hat der Datenschutzbeauftragte eine Aufklärungskampagne für Schüler gestartet. Sie trägt den Titel "Meine Daten kriegt ihr nicht". Das Pilotprojekt dazu läuft an einer Hamburger Gesamtschule.

"Datenschutz ist Bildungsaufgabe und sollte daher gerade in der schulischen Ausbildung eine besondere Rolle spielen", sagt Caspar. Das Leben in der virtuellen Welt müsse eingeübt werden wie das Verhalten im Straßenverkehr, denn der Weg durch die Cyber-Welt sei nicht folgenlos.

Weiter auf welt.de: "Das Netz vergisst nicht"

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16.1.09

Kommentar-Prolls

Leserbriefschreiber und Leute, die in Internetportalen Kommentare hinterlassen haben viel gemeinsam. In einem Punkt unterscheiden sie deutlich. Die meisten Leserbriefschreiber machen sich die Mühe, den Anschein zu erwecken sie wären der deutschen Sprache mächtig. Die überwiegende Zahl der Kommentare in Internetportalen erzeugen jedoch den Eindruck der Autor hätte Deutsch-Reden in Talkshows gelernt und Deutsch-Schreiben mit dem Handy.

Dass das kein ausschließlich deutsches Problem ist, beweisen diese beiden Damen, die auf lustige Art mit den Kommentar-Prolls abrechnen, die meist auf Grammatik und nicht selten auch auf Inhalte verzichten:




http://www.youtube.com/watch?v=7tt-WIdmCVQ

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16.11.08

Ein bisserl Pupertät würd nicht schaden

Unter der Überschrift "Die Alten haben die Weisheit nicht gefressen" fordern zwei Wissenschaftler, Herr Ralpf Dawirs und Gunther Woll im Interview der FAS: Jugend an die Macht.

Konkret geht es um zwei Aspekte, die nur kurz angerissen werden:
  1. Schule nur bis 14, dann ein offener Bildungmix aus Schule, Universität und praktischer Schulausbildung
  2. Aktives und passives Wahlrecht ab 14.
Während Punkt 1 im Interview kaum ausgeführt wird (und dennoch interessant kling) werden die Argument für Punkt 2 genannt:
  • Die Politik würde menschlicher, da Kinder und Jugendliche andere Werte haben als die Alten
  • Junge Menschen haben mehr Phantasie, Probleme würden offener angegangen
Nun, meine Meinung? Ich kann mir das durchaus vorstellen. Das Hauptargument gegen die Herabsetzung des Wahlalters ist immer: Junge Leute lassen sich zu stark beeinflussen, die Persönlichkeitsbildung und somit die Meinungsbildung sei noch nicht abgeschlossen. Auch wenn ich mich diesem Argument nicht ganz verschließen kann, so ziehe ich aus meiner persönlichen Beobachtung des Wahlverhaltens der letzten Jahre den Schluss, dass die Volljährigen, die da zur Wahl gegangen sind, auch hochgradig beeinflusst waren und deutliche Zeichen von unvollständiger Persönlichkeits- und Meinungsbildung gezeigt haben.

Es kann daher nur besser werden, wenn die Jungen mitmischen.

Siehe auch: Die Alten stehen den Jungen im Weg

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8.9.08

Chinglish

Nach Denglisch und Spanglish kommt nun Chinglish auf die Amerikaner zu und letztlich wohl auch irgendwann auf uns, denn schon heute sprechen mehr Chinesisch Englisch als Amerikaner.

Dear Amber - Chinglish in Reverse

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15.10.07

teach creativity like you teach literacy

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23.8.07

Wir schwer darf der Schulranzen sein?

Daumenregel: Nicht schwerer als 10% des Körpergewichts des Kindes.

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16.5.07

Szenisches Lernen als gehirngerechte Unterrichtsmethode

"Erzähl es mir und ich vergesse.
Zeige es mir und ich erinnere mich.
Lass es mich tun und ich verstehe." Konfuzius

Diese Erkenntnis steckt in einer inzwischen wissenschaftlich zertifizierten Lehrmethode, die alle Formen des Erlebens nutzt: Szenisches Lernen.

Heute gehört in Bayern 2 unter "IQ-Wissenschaft und Forschung - MODERNE LERNTECHNIKEN - Wie wissenschaftliche Erkenntnisse den Unterricht verändern"

Weitere interessante Themen waren:
  • Im Schlaf vertieft das Hirn das über den Tag gelernte und verstärkt somit die Lernwirkung. Es gibt daher nicht Dümmeres als eine Nacht zum Lernen durchzumachen.
  • Beim Lernen schüttet das Hirn Dopamin und Endorphine (opiumähnliche Glückshormone) aus. Diese wohl besonders dann, wenn mit dem Erlernten unmittelbare Erfolgserlebnisse verbunden sind.
  • Motivation ist wichtig für das Lernen (soweit klar). Motivation stellt sich besonders dann ein, wenn der Lernstoff mit der konkreten Lebenssituation der Schüler verknüpft ist. Ein "das wirst du sicher mal brauchen" ist eher kontraproduktiv. Vielmehr sollten die Schüler auf vorhanderes Wissen und Erkenntnisse aufbauen können und den Lernstoff unmittelbar umsetzen können.
Links:
>> Szenisches Lernen wissenschaftlich zertifiziert als gehirngerechte Unterrichtsmethode

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22.4.07

Lernhilfen (nicht für die Grundschule)

Kriterien für gute Lernhilfen:
  • Weist das Inhaltsverzeichnis die jeweiligen Übungsschwerpunkte genau aus?
  • Erleichtern Farben das Verständnis?
  • Gibt es ein zusätzliches Stichwortverzeichnis zum schnellen (Wieder-)Finden?
  • Stehen die Lösungen im Anhang? Sind sie sogar herausnehmbar oder lassen sie sich mit einer speziellen Lösungslupe ?entdecken??
  • Sind die Übungen (auch deren Umfang) für die Kinder überschaubar?
  • Sind Sprache und Aufgabe fürs Kund verständlich und dem Alter angemessen?
  • Orientiert sich der Lernstoff an den Richtlinien Ihres Bundeslandes für das jeweilige Fach?
  • Bietet der Lerntrainer weitergehende Tipps für Eltern bzw. Kinder?
  • Erhöhen besondere Zugaben wie eine Lösungslupe oder die spielerische Umsetzung die Attraktivität für Ihr Kind?

Gute Lernhilfen regen an und motivieren. Zudem können sich Kinder das Lerntempo selbst bestimmen. Dazu gehört aber auch ein gemeinsam abgesprochener Lernplan mit überschaubaren Zwischenzielen. Die Latte darf dabei nicht zu hoch gehängt sein.

Daher auch ?Häppchen machen?: Besser 20 Minuten konzentriert lernen (vielleicht sogar weniger) als 40 Minuten verplempern. Das predigen alle Lerngurus u.a. Tony Buzan (er spricht vom Konzentrationshengst, der geritten werden will). Übrigens können auch die Jüngsten schon von Mindmapping und Speedreading-Techniken profitieren (und sei es nur die Sache mit dem Strohhalm als Lesehilfe).

Dann der Trick, der schon beim Spinat funktioniert: Wenn man der Sache einen anderen Namen gibt, dann geht es schon (ein wenig) leichter: ?Training? statt ?Üben? oder ?Extra-Lernen?. Das Trainingsziel könnte dann der ?Aufstieg? sein. Und: Lob ist besser als Kritik. Und im Zweifel auf Lernhilfen aus der vorherigen Jahrgangsstufe zurückgreifen.

Beispiele für klassische Lernhilfen
  • Lernposter (mind. DIN A3), hatte ich auch bei meinem MBA Studium
  • Klebezettel (z.B. mit schwierigen Wörtern am Spiegel)
  • Memo-Spiele
  • Bild-Wort-Vokabel-Karten (schnell gemacht mit einer Digicam)
  • Lernkartei (der Klassiker)
Quellen: Familie&Co 12/2005, Tony Buzan ?Remember Everything You Read?, School of Hard Knocks

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9.1.07

Leistungszentren gegen "soziale Restschulen" - Wird Schulbildung Privatsache?

In Telepolis steht ein interessanter Artikel, der nicht nur die reinen Zahlen interpretiert ...
1.405 mehr Privatschulen als 1992
... sondern auch nach der Motivation der Eltern und den den tatsächlich erreichten Vorteilen von Privatschulen fragt.
... doch ob das positive Image tatsächlich und in jeder Hinsicht gerechtfertigt ist, vermag derzeit niemand mit Sicherheit zu sagen. Zweifel sind freilich erlaubt, denn die Statistiker haben noch keine nachweisbaren Anhaltspunkte für eine höhere Erfolgsquote der freien Schulen ermittelt.
>> http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24374/1.html

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4.1.07

Wie die Kinder spielen, so lernen sie auch

In Gamers Generation Have Different Approach to Learning and Mindset zitiert der Autor einen Wired Artikel, in denen beschrieben wird, dass die neuen Medien und mit ihnen die neuen, interaktiven und vernetzten Spiele das Spiel- und das Lernverhalten der jüngsten Generation stark beeinflusst. Und letztlich auch auf die Gesellschaft der Zukunft wirkt.

"An entire generation has grown up with a different set of games than any before it - and it plays these games in different ways. Just watch a kid with a new videogame. The last thing they do is read the manual. Instead, they pick up the controller and start mashing buttons to see what happens. This isn't a random process; it's the essence of the scientific method. Through trial and error, players build a model of the underlying game based on empirical evidence collected through play. As the players refine this model, they begin to master the game world. It's a rapid cycle of hypothesis, experiment, and analysis. And it's a fundamentally different take on problem-solving than the linear, read-the-manual-first approach of their parents. In an era of structured education and standardized testing, this generational difference might not yet be evident. But the gamers' mindset - the fact that they are learning in a totally new way - means they'll treat the world as a place for creation, not consumption. This is the true impact videogames will have on our culture."
Wie könnte eine Schule aussehen, die ein solches Verhalten aufgreift um Lerninhalte zu vermitteln? Wie ein Nachhilfeunterricht?

Wenn ich mir's aber recht überlege, habe ich früher auch keine Handbücher gelesen ...

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27.12.06

Wie Rhythmus das Lernen fördert

Vor einiger Zeit hörte ich einen interessanten Beitrag auf Bayern2: Bewegung ins Klassenzimmer - Wie Rhythmus das Lernen fördert.
Generationen von Eltern und Lehrern versuchten mit einem strengen "Setz Dich hin und lern!" ihre Sprösslinge zum Wortschatzüben zu bringen. Ein völlig falscher Ansatz, wissen Pädagogen und Mediziner seit langem. Die moderne Hirnforschung liefert die wissenschaftlichen Belege dazu: Lernen braucht Bewegung.

Kluge Lehrer wissen um die Schlüsselbedeutung von Bewegung und machen im Klassenzimmer zwischen den Pauk-Einheiten immer wieder mit der Klasse Armschwingübungen. In Mathematik gibt es Klangrechnungen, in Deutsch wird Rhythmus als Memotechnik beim Gedichte lernen eingesetzt.
Links:
>> Renate Seemann-Girrbach, Gertrud Staudinger: Bewegung ins Klassenzimmer!

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