Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

9.2.10

Meine Daten kriegt ihr nicht

Johannes Caspar, der Hamburgische Datenschutzbeauftragte, ist deshalb in Sorge. Er fürchtet, dass die Schüler die Risiken der "digitalisierten und vernetzten Gesellschaft" nicht mehr bewältigen können, wenn sie nicht das technische und soziale Verständnis dafür erhielten. Deshalb hat der Datenschutzbeauftragte eine Aufklärungskampagne für Schüler gestartet. Sie trägt den Titel "Meine Daten kriegt ihr nicht". Das Pilotprojekt dazu läuft an einer Hamburger Gesamtschule.

"Datenschutz ist Bildungsaufgabe und sollte daher gerade in der schulischen Ausbildung eine besondere Rolle spielen", sagt Caspar. Das Leben in der virtuellen Welt müsse eingeübt werden wie das Verhalten im Straßenverkehr, denn der Weg durch die Cyber-Welt sei nicht folgenlos.

Weiter auf welt.de: "Das Netz vergisst nicht"

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2.2.10

Lust und Frust bei Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung und ihr Sexualleben ? ein schwieriger Spagat zwischen ganz natürlichen Wünschen und vielen Tabus und Barrieren.
Interessanter Podcast auf Bayern2: Lust und Frust bei Menschen mit Behinderung

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29.7.09

wer weiß es? wer weiß es?

Falls ich mal Lehrer werden sollte, dann habe ich ein großes Vorbild ...

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15.7.09

Gewaltprävention und Gefühlewand für Erwachsene

Gewalt (durch Taten aber auch durch Worte) zwischen Kindern und Jugendlichen ist ein Problem, wenn auch nicht so groß, wie es einem durch die Presse erscheinen mag. Vielleicht auch, weil mit vielen Programmen schon ab dem Kindergarten vorgebeugt wird. Die meisten davon sind sicher gut gemeint aber weder wissenschaftlich fundiert, noch in ihrer Wirkungsweise erforscht.

Ein Programm, das diesen Anforderungen genügt, ist "Papilio". Die Kinder lernen, wie man die Gefühlen erkennen und benennen kann, und wie man mit den Gefühlen von anderen umgehen sollte.
Lukas und Marie, 5 und 6 Jahre alt, stehen vor einer Pinnwand im Kindergarten Biberbach bei Augsburg. An dieser "Gefühle-Wand" hängen die vier Kistenkobolde - Freudibold, Zornibold, Bibberbold und Heulibold. Jede Puppe verkörpert eine Emotion - Freude, Zorn, Angst und Traurigkeit. Jeden Morgen hängen die Kinder ihr Namensschild unter eine der vier Puppen. So zeigen sie an, wie es ihnen momentan geht.
Dies kann man auch im "ganz normalen"Alltag zu hause nutzen. So gibt es viele Familien, die inzwischen eine Gefühle-Wand haben. Das hilft auch Erwachsenen sich ihrer eigenen Gefühle gewusster zu werden und leichter darüber zu reden.

Links:
>> Bayern 2: "Kistenkobolde" gegen Gewalt: Präventions-Programme für Kinder
>> Papilio

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20.5.09

Amok und die Frage nach dem Warum

Die Frage warum junge Menschen durchdrehen und mordend durch ihre Schule ziehen, lässt sich in vielen Fällen gut beantworten. Es ist der letzte Schritt auf einem langen Weg von Enttäuschungen und der Suche nach Anerkennung. Viel schwieriger ist es, dies rechtzeitig zu erkennen. Denn dann lässt sich der Wahnsinn fast immer dauerhaft verhindern. Medienmissbrauch, Computerspiele und Isolation sind dabei Symptome und nicht die Ursache. Signale geben die späteren Amokläufer viele - nur nicht jedem.

Hier ein interessanter Podcast vom B2 IQ-Wissenschaft und Technik.

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23.2.09

Sexting - Mit 13 vor Gericht

Zu den zahllosen Möglichkeiten, sich selbst schon im Kindesalter den Rest des Lebens nachhaltig zu versauen, ist eine weitere gekommen: Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie. Und das aufgrund einer gefährlichen Mischung von pubertärer Neugier, Naivität und Unwissenheit.



Handy und Internet machen es möglich. Kinder und Jugendliche, die sich selbst nackt in lasziven Posen fotografieren und diese Bilder weitergeben, gehen zwei erhebliche Risiken ein: Einerseits werden diese Bilder früher oder später "in die falschen Hände" geraten und somit zu Mobbing und massiven gesellschaftlichen Problemen führen. Vielleicht schon in der Schule, vielleicht auch erst später. Andererseits kann man - zumindest in den USA - auch schon als Kind für die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie belangt werden.
What's more disturbing -- that teens are texting each other naked pictures of themselves, or that it could get them branded as sex offenders for life?
Der ganze Artikel auf salon.com.

Und selbst wenn man rechtlich ungeschoren davon kommt (das Risiko für eine Anklage dürfte eh ziemlich gering sein), das Internet vergisst nicht (und hier liegt das eigentliche Problem). Die Online-Reputation ist schneller zerstört als aufgebaut. Dabei werden peinliche Party-Fotos von alkoholbedingten Aussetzern irgendwann als "Jugendsünden" akzeptiert. Öffentliche Nacktbilder - vor allem von Frauen - "verjähren" nicht ...
Let me get this straight: Today's teenagers, who are products of the electronic age, still don't understand the permanence of a digital record?
I've been reading with prescient horror about "sexting," the 21st-century equivalent of getting to third base. Sexting may not be new, but its potentially deadly consequences are in the news. A little background:
Sexting is act of sending, by text or by email, boudoir pictures of yourself to a girlfriend or boyfriend, the one who is, like, for sure marrying you after high-school graduation. For my generation, it might seem as naughty as flashing your boyfriend during a Flock of Seagulls concert. The only harm back then: his teammates would find out, and you'd avoid the cafeteria for a week.
The act of emailing nude pictures of your underage friend can bring charges of child pornography. And that little felony can ruin your life.
What's happening now is much more dangerous, and... wait for it... possibly felonious.
When dream boy cuts a girl loose (or vice versa), he still has her sexy pictures in his phone, and within seconds of the lover's spat, he can instantly soothe his bitter soul by digitally spraying his friends' cellphones with her racy shots.
Even if he sobers up the next day and says he's sorry, each of his teammates has feasted on her personal porn. Eventually, they tell two friends? and so on... and so on.
It goes without saying this is more of a problem for girls than boys, as sexual "reputations" are mostly damaging to one teenage gender.
While the rumor mill can eventually die away, sexting leaves permanent evidence, and it can be devastating. In fact, girls caught up in its blowback have reportedly been ostracized, taunted, and even physically assaulted.
In one girl's case, her mother said it led to suicide.
(Zitat von hier)

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26.2.08

Sex-Bücher für meine Kinder

Zwei Bücher, die ich meinen Kindern sicher einmal vorlegen werden (nachdem ich sie gelesen habe). Ich hoffe, wir Eltern haben aber auch schon vorher bei den Themen "richtiges" Körperbewusstsein und Sexualität/Sex nicht völlig versagt.

Nachtrag (23.06.2008):
Habe Feuchtgebiete jetzt gelesen. Meine Meinung: Nicht die Aufregung wert. Teilweise unfreiwillig komisch. Mit Sicherheit kein Augenöffner. Ich bin mir nicht einmal sicher ob und was meine Kids davon lernen könnten. Ich befürchte nichts Positives. Dafür ist die Protagonistin einfach zu verstört und verbittert. Wenn Charlotte Roche mit diesem Buch eine Message verbinden wollte, dann wäre diese (für mich) leichter zu entdecken gewesen, hätte sie nicht ganz so dick aufgetragen.

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25.6.07

Sexual Power for Women - Selbstbewusstsein verhindert Frust

Nicht gerade ein Buch für die sexuelle Früherziehung aber etwas, das ich meinen Mädels in die Hand drücken werde, wenn sie ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit Partnern machen (oder kurz davor stehen):

Sexual Power for Women von Georgeann Cross aus dem Jahre 1997

Links:
>> Website zum Buch (inkl. Download)
>> Auszüge und Kommentare

Als Mann stehe ich dem Inhalt etwas zwiespältig gegenüber, schließlich geht es darum, die sexuelle Macht (und nicht nur diese) über den männlichen Partner zu erlangen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob der von Georgeann Cross vorgeschlagene Weg überhaupt zum Ziel führt. Wer weiß schon, was Kerlen in 10 Jahren noch peinlich ist. Schamgefühl ist schon heute nicht mehr verbreitet. Omnipräsente Pornographie im Internet verändert unsere Gesellschaft zudem.

Ich bezweifle Frau Cross' Annahme, dass die ersten sexuellen Erfahrungen , den späteren Lebens- und Liebensweg nachhaltig beeinflussen. Mir ist ohnehin etwas anderes wichtig. Als Vater wäre es mir zumindest ein beruhigende Gefühl, wenn meine Töchter nach der Lektüre des Buches die männliche Psyche und den männlichen Körper besser kennen und verstehen - letztlich mit dem Ziel den ganzen Kerl in gewissen Grenzen zu kontrollieren. Es ist nicht nur gut zu wissen, dass man als Frau immer am längeren Hebel sitzt, sondern auch wie man diese Macht nutzen kann. Ein Satz, den ich an anderer Stelle einmal gelesen hab, passt hier gut: "Hey Jungs, begreift bitte: Jede Frau kann Sex haben, wenn sie will. Jede!"

Ein starkes Selbstbewusstsein ist - auch in sexueller Hinsicht - ein wichtiger Baustein eines zufriedenen Lebens.

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