Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

17.12.08

Die Stopfkunden sterben aus

Stopfkunde, wer denkt sich so ein Wort aus. Das klingt nach Verdauungsschwierigkeit und so in etwa ist es wohl auch. Und so fühlt es sich auch an, wenn man selbst ein Stopfkunde ist. Heute morgen wäre ich fast einer geworden, denn die Dame am Postschalter wollte mir noch ein Girokonto verkaufen und ich hätte mich fast auf eine Beratung eingelassen, wenn nicht hinter mir noch eine Schlage von müden Wartenden gewesen wäre. Ich hatte sofort das Gefühl zum Stopfkunden zu werden, ohne zu wissen, dass es so ein Wort gibt. Und ohne zu wissen, dass es durch die eine, zentrale Warteschlange in den Postfilialen soetwas wie Stopfkunden, also jemanden, der eine ganze Reihe durch eine längere Interaktion mit dem Postbeamten aufhält, nicht mehr geben kann. Ja, das Ein-Schlagen-Prinzip sorgt dafür, dass jeder so schnell wie möglich dran kommt, und zwar FIFO. Wenn dann einer stopft, dann ist das nicht so schlimm, denn es gibt ja (hoffentlich) noch wenigstens einen weiteren Schalter an dem es dann weitergeht.
Und woher ich das weiß? Aus diesem SZ Artikel. In dem steht auch, wie lange man etwa warten muss:
Als Faustregel gilt: Wenn die Zahl der noch wartenden Kunden größer ist als die Zahl der besetzten Theken mal zwei ist, wird es kritisch.
Links:
>> sueddeutsche.de: Muss die Warteschlange so lang sein?

Labels:

8.12.08

Computerspielen auf Staatskosten

... die Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) veranstaltet seit einiger Zeit spezielle LAN-Partys für Erziehungsberechtigte, um diesen den Reiz von Games näher zu bringen. Die Eltern sollen lernen und nachvollziehen können, was ihren Nachwuchs eigentlich so sehr an Computerspielen fasziniert.
Wo gibt's das? Ich muss da hin, sonst kann ich vielleicht meinem Erziehungsauftrag nicht optimal nachkommen. Kann man sich den Verdienstausfall vielleicht von der Krankenkasse zahlen lassen?

Gefunden bei silicon.de

Labels: ,

Unterhaltung mit der Deutschen Telekom

Ich habe ja die Deutsche Telekom schon lange hinter mit gelassen. Und das mit großer Genugtuung. Ich habe zu lange gelitten. Dass andere auch noch heute unter der Telekom leiden, ist mir aus dem näheren Umfeld bekannt (wobei auch sich auch Arcor nicht mit Ruhm bekleckert hat, eine Freundin musste das erst kürzlich teuer über sich ergehen lassen). Aber nun hat es auch den Journalisten Achim Killer erwischt. Und was macht ein Journalist, den Unbill widerfährt? Er schreibt darüber ;-)

Profis hingegen wissen: Es gibt immer einen Single-Point-of-Failure. Dessen Bestimmung ist, wie's das Wort schon sagt: to fail. Und er hat auch einen Namen. Im konkreten Fall heißt er wie so häufig Deutsche Telekom. Das ist die Erkenntnis Nummer 1.

Die ganze Geschichte gibt es bei silicon.de

Labels: , ,

4.12.08

...braucht es einen Mutigen, der ...

Link: BILDblog-Werbespot

Labels: , ,

3.12.08

Aus dem Kinderzimmer in den Untergang

Eltern haben es beim Anblick unaufgeräumter Kinderzimmer schon immer vorausgesagt und jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Unordentliche Kinder landen früher oder später in der Gosse.
So oder so ähnlich sind die Ergebnisse einer Studie zu interpretieren, die festgestellt hat, dass "Graffiti, Müll und andere Anzeichen fehlender öffentlicher Ordnung die Hemmschwelle senken, Normen zu verletzen".
Wenn man also beim Anblick einer umgedrehten Lego-Kiste oder der über den Boden verteilten Barbie-Kleidern einen Tobsuchtsanfall mit starkem Drang zu übertriebener Gewaltanwendung bekommt, dann ist eine verständliche, ja zu tiefst menschliche Reaktion. Denn das Elternteil ist dann angesichts des vorgefundenen Chaos einerseits Opfer einer unmittelbar gesenkten Normen-Hemmschwelle. Hinzu kommt die elterliche moralische Verpflichtung die schutzbefohlene, zu erziehende Verursacherin (oder Verursacher) dieses häuslichen Chaos' davon abzuhalten, mit Matchbox Autos oder gebrauchten Klamotten den Grundstein für eine völlige Verwahrlosung nicht nur des Kindes und seiner unmittelbaren Umgebung, nein des ganzen Stadtteils zu legen. Und das vielleicht sogar noch am gleichen Nachmittag.
Die gesamte Bedeutungsschwere dieser Worte ergibt sich aus der Lektüre dieses SZ-Artikels: Verwahrloste Straßen, verwahrloste Sitten

Labels: , , , ,