Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

28.3.06

The right kind of people

In meinem ersten OUBS Kurs (B800, lange ist es her) habe ich gelernt, dass es zwei prinzipielle Möglichkeiten gibt, einen Job zu besetzen:
  • Person-job fit
  • Person-organisation fit
Vor allem in not-for-profit-organisations ist der Faktor person-organisation-fit besonders wichtig, wie sehr schön aus diesem Zitat hervorgeht:
I am a CEO of a not for profit organisation and would be happy to talk to you about the type of people we look for. We tend to look for the right type of person and mindset rather than tangible skills (although in some posts these are essential). I have taken on a few people from other sectors who have had no charity experience - like yourself they were looking for a career change. Some have worked out, some haven't. Happy to talk to you if you are still interested in making a change.

Si tacuisses ...

Heute bin ich auf ein schönes, englisches Satzfragment gestossen:

There there can be many different opinions. In my view, making a judgment on the issues necessitates acquainting oneself with the matters in dispute rather than making emotive statements that implicitly call into question ...

Mit anderen Worten: Wenn Du keine Ahnung hast, halte entweder die Klappe oder mach Dich schlau. Konkret ging es um einen Streik.

Persönlichkeitstests und die Vergleichbarkeit von Ergebnissen

In einer Diskussion über Persönlichkeitstests (z.B. MBTI) wurde zurecht angemerkt, dass diese grundsätzlich in der Muttersprache des getesteten stattfinden sollten. Zu leicht können Feinheiten (subtleties) oder Wortbedeutungen übersehen und verwechselt werden. Tatsächlich liegen die Probleme mit solchen Tests sogar noch tiefer:
... even if the test has been translated into the candidate's mother tongue, exact equivalence is pretty much impossible. For a good explanation of why, you may wish to see the article 'Testing across cultures' by Daouk et al (Selection & Development Review, Volume 21 No4, September 2005; British Psychological Society). To quote: 'candidates who take a translated test in different language versions cannot be compared'.

On a more pragmatic note, most of the major test publishers (SHL, OPP, CPP etc) have products available in a number of languages. However, if you push them really hard on the question of norm groups for different languages they sometimes sound less than convincing...
Aber auch für Briten ist die Welt nicht völlig problemlos.
Many "English" assessments are in fact American, so even though the language is (broadly) the same, there are likely to be major cultural problems re. validity, unless there's a version standardised on a British population.

27.3.06

Ärzte lernen schreiben

Das ist ja schon fast ein Naturgesetz, dass man die Handschrift von Ärzten nicht lesen kann. Aber seit dem die Renten nicht mehr sicher sind, ist alles andere auch in Bewegung geraten. Und nun geht es der Handschrift, besser der Schreibschrift an den Kragen. In Rewriting handwriting wird ein Ansatz erklärt, der davon ausgeht, dass Kursivschrift leichter zu schreiben und leichter zu lesen ist.




Angeblich lernen bereits 9% aller Kinder in den USA Schreiben nicht mehr in Schreibschrift, sondern in Kursivschrift.

24.3.06

Porn 2.0 und Gruppendruck

Eigentlich war ich heute auf der Suche nach dieser Sichtweise auf mySpace und Web 2.0 (eine Sichtweise, wie sie nur "normale Menschen" haben, die noch nicht - so wie ich - völlig verinternettet sind). Gefunden habe ich aber dann das hier: The Internet is for Porn (Musical meets World of Warcraft - lustig, sehenswert und ziemlich jugendfrei, wenn man kein Englisch versteht).



Wenn man dann zuendegegrinst hat, darf man offen zugeben, dass die Aussage einer gewissen Wahrheit nicht entbehrt. Das meiste Geld im Internet wurde jeher mit Sex verdient. Und das wird wohl auch so bleiben, wenn nicht bald Poker und Co. die Spitze übernehmen.

Schon der VHS Videorecorder hat seinen Siegeszug in den Privathaushalten zu einem guten Teil der Verfügbarkeit von zu leihenden und zu kaufenden Pornos zu verdanken. Und um zwei aktuelle Entwicklungen aufzunehmen: Bei Podcasts übersteigt die Nachfrage nach "Erotikinhalten" bei weitem das Angebot. Und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 tauschen auf dem Schulhof derzeit mit ihren Handies und PSPs bevorzugt Gewaltvideos und Pornos. Ein Mädchen: "Klar ist das eklig, aber wenn man dazugehören will, dann tauscht man auch."

Was tun? Dass Pornos und Gewalt "nicht gut" sind, ist klar. Bei Erwachsenen verändern sie das bestehende Wertegefüge. Bei Jugendlichen beeinflussen sie massiv die Entstehung eines solchen.

http://www.heike-und-stefan.de/stefan/peerstep.jpgWahrscheinlich gilt auch hier:
  • Eigenes Wertesystem vorleben
  • Aufklären und Hinterfragen
  • Hilfe zur Selbsthilfe (z.B. wie widerstehe ich Gruppendruck [1], [2], ...)
  • Grenzen ziehen und kontrollieren


Ein Buch, dass ich noch nicht gelesen habe, das aber lesenswert sein soll: Pornified: How Pornography Is Transforming Our Lives, Our Relationships, and Our Families von Pamela Paul. Steht übrigens auf meiner Amazon Wishlist.

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12.3.06

Cache In Trash Out 2006

Am 22. April 2006 ist internationaler Cache In Trash Out Tag. Ich hätte ja große Lust, bei uns im Münchner Westen ein CITO Event zu veranstalten aber leider ist das nur wenige Tage vor meiner letzten großen MBA-Prüfung. Ich bezweifle, dass ich die Zeit und die Nerven dazu haben werde. Weder zum Organisieren noch zum Mitmachen.

So werden wir einfach häufiger daran denken, dass man bei jedem Cache ein wenig Trash mitnehmen kann (und vorher an Tüten denken).

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5.3.06

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Kinder nehmen ihre Umwelt ganz anders wahr als wir das tun. Und das liegt nicht nur an der geringeren Körpergröße.
Ihr Blickwinkel nach rechts und links ist noch eingeschränkt, ihr Hörvermögen noch unvollständig, und auch Geschwindigkeiten können kleine Kinder noch nicht nicht richtig einschätzen. Bei ihnen verwischen die Grenzen zwischen Realität und Phantasie, sie handeln impulsiv, denken weniger vorausschauend und besitzen oft noch kein Gefahrenbewusstsein. So kann es schon einmal vorkommen, dass Ihr Kind die Scheinwerfer der herannahenden Autos für leuchtende, aufmerksam schauende "Augen" hält...
Die Zeitschrift Eltern zeigt auf ihren Seiten einen Film, der einen mit Kinderaugen sehen läßt.

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