Zen und die Kunst mein Leben zu führen

Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...

7.3.05

There is no spoon

In meinen privaten E-Mails verwende ich häufig die Signature "There is no spoon."

Es ist ein Zitat aus dem Film Matrix. Es ist aus der Szene, wo Neo im Wohnzimmer des Orakels auf Einlass wartet und dabei einen jungen Mönch beobachtet, der scheinbar nur mit der Kraft seines Geistes Löffel verbiegt. Neo frag den Jungen, wie das wohl möglich ist. Und der Junge sagt: Da ist kein Löffel. Wer den Film gesehen hat, weiß, dass da wirklich kein Löffel ist, auch wenn es für alle so scheint.

Für mich heißt das:

Im Ganzen gefallen mir die 12 Grundregeln des "Managing Problems Creatively" (Handy, Henry) sehr gut:
  • Adopt a 'set to break sets'
  • Explore the givens
  • Broad picture, local detail
  • Value play
  • Build up, down knock down
  • Live with looseness
  • It is there already - nuture it
  • Involve others
  • Connect and be receptive
  • Know what you really want
  • Cycle often and close late
  • Manage the process

Und hier noch eine andere Geschichte, die (im Abspann) auch mit fehlenden Löffeln zu tun hat:
Eddie Murphy - as the old white man in the barber shop - says: "Wait a minute, wait a minute, wait stop right there! Listen: Stop right there, man. A man goes into a restaurant. You listenin'? A man goes into a restaurant, and he sits down, he's having a bowl of soup and he says to the waiter, waiter come taste the soup. Waiter says: Is something wrong with the soup? He says: Taste the soup. He says: Is there something wrong with the soup? Is the soup too hot? He says: Will you taste the soup? What's wrong, is the soup too cold? Will you just taste the soup?! Alright, I'll taste the soup - where's the spoon?? Aha. Aha!

3.3.05

Kinder nur auf Schein

Wir leben in einem Land, wo beinahe alles geregelt ist. Wo man ins Kittchen gehen kann, wenn man in Urlaub fährt, ohne eine Postvollmacht zu erteilen. Und wo man für alle Tätigkeiten, die für einen selbst oder für Dritte gefährlich sein könnten, einen Schein braucht.

Der Elektriker muss eine Ausbildung haben, bevor er eine Steckdose setzt. Der Bauer muss sein Vieh prüfen lassen, bevor es geschlachtet werden darf. Jugendliche dürfen erst hinters Steuer, wenn sie einen Führerschein gemacht haben - auch wenn sie vorher noch so schön "bitte, bitte" gesagt haben.

Im Gegensatz dazu ist "Kinder in die Welt setzen" und "per trial-and-error sich am wehrlosen Opfer mehr oder weniger erfolgreich in Erziehung zu üben" überraschend ungeregelt. Wieso gibt es keinen verpflichtenden Erziehungs-Schein?

Muss sowas immer wieder passieren?

1.3.05

Worte im Mund umdrehen

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige, was wcthiig ist, ist dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelinleesn, snderon das Wrot als gseatems. Ehct ksras! Das ghet wicklirh!
Soso, Sachen gibt's ...